Presse und Fachartikel

Ausgewählte Presse- und Fachartikel von m.con-Mitgliedern bzw. über m.con*

  • Aufsatz von Prof. Dr. Ludwig Gramlich / Dr. Claudia Conen, “Der Streit um die Investor-Staat-Streitbeilegung im Kontext von CETA und TTIP – Erkenntnisse und Lösungsansätze“, Schweizerische Zeitschrift fĂĽr internationales und europäisches Recht (Szier), Ausgabe 3 / 2016, S. 391 ff.
  • Aufsatz von Prof. Dr. Ludwig Gramlich / Dr. Claudia Conen, “Investor-Staat-Streitbeilegung - Suche nach alternativen Lösungsansätzen und -wegen“, integration 2016, S. 30 ff.
  • Aufsatz von Prof. Dr. Ludwig Gramlich / Dr. Claudia Conen, “Verfassungs- und unionsrechtliche Aspekte einer Investor-Staat-Streitbeilegung“, Zeitschrift fĂĽr öffentliches Recht (ZĂ–R) Ă–sterreich 2015, S. 779 ff.
  • Aufsatz von Prof. Dr. Ludwig Gramlich / Dr. Claudia Conen, “Streitbeilegung bei Auslandsinvestitionen – „Guter“ Rechtsschutz fĂĽr (private) Investoren“, SchiedsVZ Heft 5/2015, S. 225 ff.
  • Aufsatz von Prof. Dr. Ludwig Gramlich / Dr. Claudia Conen, “Möglichkeiten und Grenzen einer Mediation im Verwaltungsrecht – unter besonderer BerĂĽcksichtigung der Bauleitplanung“, Zeitschrift fĂĽr Europäisches Umwelt- und Planungsrecht (EurUP) 2/2015, S. 161 ff.
  • Beitrag von Dr. Claudia Conen, “Streit um die Streitbeilegung: TTIP und die Schiedsgerichtsbarkeit“, EUD-konkret, Ausgabe 1/2015, S. 1 ff.
  • Artikel von Dr. Andreas May, “Anerkannte GĂĽtestellen in der anwaltlichen Praxis“, NJW 2015, S. 1637 ff.
  • Aufsatz von Dr. Claudia Conen / Prof. Dr. Ludwig Gramlich, “Das geplante Gesetz zur auĂźergerichtlichen Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten – Die Umsetzung der ADR-Richtlinie 2013/11/EU: Meilenstein oder Bevormundung fĂĽr deutsche Verbraucher?“, Neue Justiz (NJ), Heft 12/2014, S. 494 ff.
  • Artikel von Dr. Claudia Conen und Andreas Ruf, “VerhandlungsfĂĽhrung: Wirtschaftsmediation in der Finanzwirtschaft“, Horizonte20xx-Zeitung, Ausgabe 2/2014, S. 37 ff.
  • Forum-Beitrag von Dr. Andreas May, “Der Anwalt als Parteivertreter in der Mediation“, NJW 2014, S. 14
  • Diskussionsbeitrag von Dr. Claudia Conen, “Die Verordnung ĂĽber die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) – Gelungenes GĂĽtesigel fĂĽr MediatorInnen?“, Mediation aktuell vom 10.02.2014
  • Artikel von Claudia Conen “Generation EigentĂĽmer“, in Die Wirtschaftsmediation 3/2013, S. 38 ff.
  • Artikel von Andreas Ruf “Der Bauträger im Spannungsfeld der Interessen“, in Die Wirtschaftsmediation 3/2013, S. 32 ff.
  • Artikel von Dr. Andreas May “Mediation bei Immobilientransaktionen“, in Die Wirtschaftsmediation 3/2013, S. 28 ff.
  • Standpunkt von Claudia Conen “Effektive AS-Systeme sichern effektiven Verbraucherschutz“, EurActiv vom 16.05.2013
  • Artikel von Dr. Andreas May zum Thema “Einigung im Guten“, Teil 3, immobilienmanager 4-2013
  • Artikel von Andreas Ruf zur Mediation im Lebenszyklus von Immobilien, in Die Wirtschaftsmediation 2/2013, S. 15 ff.
  • Artikel von Dr. Andreas May zum Thema “Einigung im Guten“, Teil 2, immobilienmanager 3-2013
  • Artikel “Vermitteln statt klagen“, Deutsche Handwerks Zeitung Nr. 6/2013, 22.03.2013, S.15
  • Interview vdw mit Andreas Ruf zur Mediation in der Immobilienwirtschaft, VerbandsMagazin vdw-sĂĽdwest/vdw-nr/vdw-saar, 3/2013, S. 24
  • Artikel von Dr. Andreas May zum Thema “Einigung im Guten“, Teil 1, immobilienmanager 1/2-2013, S. 21
  • Interview Claudia Conen mit Prof. Dr. Patrick Sensburg MdB, Berichterstatter fĂĽr das Mediationsgesetz im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages, zum Deutschen Mediationsgesetz, in ZKM 3/2012, S. 134 ff.
  • Interview Claudia Conen mit Frau Marion Walsmann, ThĂĽringer Ministerin fĂĽr Bundes- und Europaangelegenheiten, zur Rolle der Kommunikation, in Die Wirtschaftsmediation 2/2012, S. 9 ff.
  • Artikel von Claudia Conen zum Thema Mediative BĂĽrgerbeteiligung, in Europa-aktiv der Europa-Union Deutschland, Ausgabe 2/2012, S. 9
  • Artikel von Claudia Conen zum Thema Wirtschaftsmediation: Aussergerichtliche Konfliktlösung bei Strassenbau- und Verkehrsprojekten, VSVI Rheinland-Pfalz und Saarland Jahresheft 2011/2012, S. 71 ff.
  • Artikel von Claudia MĂĽller-Conen aus der Deutschen Handwerkszeitung von Juli 2011 “Mediation – Gewinn fĂĽr das Handwerk
  • Interview LZ mit Andreas Ruf und Claudia Conen zum Thema “Mediation verhindert Gerichtsprozesse“, Lebensmittelzeitung vom 16.06.2011

*Aus rechtlichen Gründen dürfen wir einzelne Artikel an dieser Stelle nicht mittels Verlinkung veröffentlichen. Unseren Mitgliedern steht die Literaturdatenbank zur Verfügung.

Stellungnahmen und HintergrĂĽnde zum Mediationsgesetz / Regelwerke der Gesetzgeber

Mit der RICHTLINIE 2008/52/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 21. Mai 2008 über bestimmte Aspekte der Mediation in Zivil- und Handelssachen verfolgt die EU das Ziel, grundlegende Prinzipien im Bereich der alternativen Streitbeilegungsverfahren aufzustellen. Die Richtlinie betrifft zunächst nur außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren in (grenzüberschreitenden) Zivil- und Handelssachen. Mit Hilfe von Rahmenregeln soll die Mediation einen verbesserten und einfacheren „Zugang zum Recht“ ermöglichen.

In Erwägungsgrund 6 der Richtlinie heißt es
„Die Mediation kann durch auf die Bedürfnisse der Parteien zugeschnittene Verfahren eine kostengünstige und rasche außergerichtliche Streitbeilegung in Zivil- und Handelssachen bieten. Vereinbarungen, die im Mediationsverfahren erzielt wurden, werden eher freiwillig eingehalten und wahren eher eine wohlwollende und zukunftsfähige Beziehung zwischen den Parteien. Diese Vorteile werden in Fällen mit grenzüberschreitenden Elementen noch deutlicher.“

Die EU-Richtlinie, die bis Mai 2011 umzusetzen war, hat der deutsche Gesetzgeber zum Anlass genommen, die Mediation im entsprechenden Umsetzungsgesetz inhaltlich umfassend zu regeln. Neben der Anwendbarkeit auf rein innerdeutsche Rechtsverhältnisse wurden auch Aus- und Fortbildungsstandards für Mediatoren überlegt. Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) hat den Verbänden zwecks Stellungnahme im Juli 2010 einen Referentenentwurf für ein deutsches Mediationsgesetz vorgestellt. M.con hat sich grundsätzlich positiv zum Inhalt des Referentenentwurfs geäußert und eine entsprechende Stellungnahme abgegeben. Der Regierungsentwurf wurde in umfangreichen Abstimmungsprozessen zwischen den Fraktionen im Parlament und den Interessenverbänden diskutiert. Ein überarbeiteter Gesetzentwurf wurde mit Beschluss vom 15. Dezember 2011 vom Bundestag einstimmig angenommen.

Der Bundesrat hatte in seiner Sitzung am 10.02.2012 beschlossen, dazu den Vermittlungsausschuss anzurufen. Dieser hatte am 29.06.2012 einen Kompromissvorschlag unterbreitet, den Bund und Länder angenommen haben. Das Mediationsgesetz vom 21.07.2012 ist im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl 2012 Teil 1 Nr. 35 S. 1577 vom 25.07.2012) und am 27. Juli 2012 in Kraft getreten. Die Parlamentsdokumente finden Sie hier.

Nähere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des BMJ.